Rettung aus
großer Gefahr
März
2006
Eine Begebenheit aus dem Jahr 1977
Zwei Polizisten aus New Jersey beteten täglich vor Beginn
ihrer Schicht und lasen in der Bibel. Sie vertrauten sich
besonders dem Schutz ihrer Engel bei ihrer gefährlichen
Arbeit an. Eines Tages entdeckten sie in einem Waldgebiet
einen ausgetretenen Pfad, der mit Zweigen verdeckt war.
Bald hatten sie eine raffiniert versteckte Höhle
aufgestöbert. Sie fanden Alkohol, Drogen, pornographische
Schriften und Pillen.
Noch in der gleichen Nacht wollten sie eine Razzia in der
Höhle durchführen. Sie forderten für dieses Vorhaben
Verstärkung an, aber sie wurde ihnen nicht bewilligt.
Die beiden Polizisten beteten kurzentschlossen um den
Beistand ihrer Engel.
Langsam gingen sie in Zivil auf eine Gruppe junger Männer
zu. Sie wurden erkannt, und die Menge lief auseinander.
Sofort wurde ihnen klar, dass ein Teil von ihnen in die
Höhle flüchten würde. Ohne Furcht gingen sie in dieses
Versteck. Sie waren zahlenmäßig hoffnungslos unterlegen.
Obgleich zwölf Personen anwesend waren, gaben die beiden
Polizisten in Zivil klare Befehle. Die Männer hätten mit
Leichtigkeit die beiden Beamten überwältigen können, aber
sie saßen auf den Boden, und kein einziger leistete den
geringsten Widerstand. Endlich kam für die beiden mutigen
Polizisten Verstärkung.
Die jungen Männer wurden aus der Höhle zu den Polizeiwagen
geführt. Als einer der tollkühnen Beamten einen
Jugendlichen fragte, warum sie sich nicht zur Wehr gesetzt
hätten, bekam er eine unglaubliche Antwort: „Glauben Sie,
ich bin verrückt? Da waren mindestens 20 Kerle in blauen
Uniformen, wir wären dumm gewesen, wenn wir gekämpft hätten
oder weggelaufen wären.“ Der Polizist überlegte: „Zwanzig?
Nein, sie waren zu zweit gewesen!“
Sie hatten GOTT um Hilfe gebeten, und er hatte seine Boten
geschickt, um sie vor großen Schaden zu bewahren.
aus: Peter Zimmermann, Die Macht und Hilfe GOTTES
in unserer Zeit,
Miriam-Verlag, Jestetten 2002,
S.153f.